W wie Wissen

Unser Lieferprogramm bietet Flotations- und Recyclingtechniken als Serienanlagen sowie Kundenspezifische Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen. Dabei bedienen wir uns modernster Techniken und Materialien.

Erfahren Sie hier alle über unser Unternehmen und unsere Produkte :

Das Unternehmen Wir sind Produzent von Abwasserreinigungsanlagen für Industrielle Anwendungen.Unser Lieferprogramm bietet Flotations- und Recyclingtechniken als Serienanlagen sowie Kundenspezifische Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen. Dabei bedienen wir uns modernster Techniken und Materialien. Vorwiegend das Flotations- und Ultrafiltrationsprinzip sowie die Sedimentation nutzen wir für die Aufbereitung auch schwierigster Abwässer.

Industrieabwasser Chemisch-physikalische Behandlungsverfahren zur Emulsionsspaltung und Schwermetallfällung oberirdische Aufstellung aus Kunststoff • mit getauchten und trockenaufgestellten Pumpen Kunststoffverarbeitung • Behälterbau nach WHG §19 • Service und Montage Wartung und Dienstleistungen an Abwasseraufbereitungsanlagen bundes- und europaweit

Wasserrecycling Wasserrecycling ist unser Kernthema - wir entwickeln mit Ihnen Projekt geplant Individuelle Wasserrecycling Anlagen für alle Arten von Industrieabwässern. Jahrelange Erfahrung und Kompetentes Speziallisiertes Personal realisiert Ihre Wünsche schnell und Effizient.

W wie Wissen das Abwasser Lexikon, hier erfahren Sie alles
über die Fachbegriffe und Ihre Bedeutung.

A

Abscheider sind für die mechanische Trennung unterschiedlichster Medien, wie Wasser-Öl oder Wasser-Fett.

Absetzbare Stoffe sind Feststoffe oder auch Sinkstoffe, die sich nach einer Zeit am Boden eines Behälters absetzen.

Abwasseranalyse ist die Untersuchung auf die Inhaltsstoffe.

Abwasserhebeanlagen sind Pumpstation diese dienen zum Transport der unterschiedlichsten Abwässern.

Abwasserkontrollschacht dient zur Eigenkontrolle und zur Probeentnahme.

Adsorption ist die Aufnahme eines Stoffes in einem anderen z.B.
Aktivkohle-CSB.

Adsorptionsmittel sind Stoffe an denen sich andere Substanzen ablagern.

Aktivkohle ist ein Adsorptionsmittel.

Aktivkohlefilter ist ein Filter mit einer Aktivkohlefüllung zur Adsorption von Schadstoffen

Anaerob unter Ausschluss von molekularem Sauerstoff.

AOX ist die Bestimmung der Halogenverbindungen im Abwasser.

B

Bandfiltern sind zur Filtration und Abscheidung von Feststoffen über ein Filterflies. Bei Verschmutzung wird das Filterflies weiter transportiert.

Basen sind alkalisch chemische Verbindungen die mit Säuren in wässrigen Lösungen auftreten.

Batch-Verfahren, siehe AtM-Chargenbehandlung-Batchflotation.

Bauartzulassung ist die Zulassung von Serienmäßig hergestellten Abwasseranlagen.

Belebschlammverfahren ist die biologische Reinigung von Abwasser.

Benzinabscheider werden eingesetzt z.B. bei Tankstellen, Waschstraßen zum zurückhalten von Benzin und Öl und anderer Leichtflüssigkeiten

Betriebswasser oder auch Brauchwasser genannt, wird zu Recyclingzwecken in separaten Rohrleitungen geführt und wiederverwertet hat jedoch keine Trink-wasserqualität.

Biozide, sind Chemikalien, die zur Abtötung schädlicher Lebewesen eingesetzt werden wird.

C

Chargenbehandlung siehe auch AtM- Sedimentation wird bei der Behandlung von stark belasteten Schmutzwassermengen eingesetzt.

Chemische Abwasserbehandlung ist die Behandlung durch die Zugabe von Chemikalien.

CSB ist der chemischer Sauerstoffbedarf. Die Masse an Sauerstoff der mit den im Wasser enthaltenen oxidierbaren Stoffen reagiert. CSB wird in mg/l gemessen.

D

Dekanter Zentrifuge Separationseinrichtung mit Vertikalrotation und Feststoffaustrag mittels Förderschnecke.

Dekontaminieren ist das Beseitigen von Verschmutzungen aller Art.

Denitrifikation ist die Beseitigung von gelöstem Nitrat im Wasser durch bestimmte Bakterien, die den Sauerstoff in elementaren Stickstoff freisetzen.

Desinfektion ist die Abtötung oder auch Inaktivierung Krankheitserregender Keime.

Dosierung ist die kontrollierte Zugabe von flüssigen Betriebschemikalien für die Abwasseraufbereitung mittels Dosierpumpen oder Förderschnecken.

Druckentspannungsflotation ist das flotieren von Flocken durch die Erzeugung von Luftblasen mittels Druckentspannungsverfahren.

Durchflußmessung ist die Ermittlung der transportierten Wasser-Luftmenge in einer Rohrleitung. Die Messungen erfolgen über einen Durchflussmesser oder auch Schwebekörper b.z.w. Luftmengenmesser.

E

Eigenkontrolle der Betreiber seiner Abwasseranlage gemäß § 19 WHG. Eine Abwasseranlage ist regelmässig zu überprüfen. Eigenkontrollverordnung gemäß § 45 c Abs.1

Einleitbedingungen sind behördlich festgelegte Grenzwerte für die Einleitung von Abwässern in Gewässer oder in die kommunale Kanalisation.

Einwohnergleichwert EW gib an, in welcher Größenordnung ein Industrieabwasser verschmutzt ist, wenn man es mit dem Sauerstoffbedarf BSB der durchschnittlichen Abwassermenge eines Einwohners vergleicht. Pro Einwohner und Tag wird mit 60 g BSB gerechnet.

Elektrolyse ist die Zerlegung einer Salzlösung durch elektrischen Gleichstrom Elektroden.

Emulgatoren sind grenzflächenaktive Stoffe, die eine Feinverteilung von Fetten/Ölen in Wasser erst ermöglichen und zur Bildung von Emulsionen erforderlich sind.

Emulsion sind zwei Flüssigkeiten, von denen die eine in der anderen durch die Zugabe von Emulgatoren dispergiert ist wie z.B. Wasser und Fett.
Emulsionen werden aufbereitet durch Emulsionsspaltanlagen siehe AtM-Sedimentationsanlagen / Batchflotation / Flotation

Emulsionsspaltung ist die Trennung von Emulsionen in Ihre Einzelkomponenten, wie z.B. Wasser und Fett. Emulsionen werden aufbereitet durch Emulsionsspaltanlage siehe AtM-Sedimentationsanlagen / Batchflotation / Flotation

Entgiftung bedeutet grundsätzlich die Entfernung aller schädlichen Abwasserinhaltsstoffe durch chemische Reaktionen.

Enthärtung ist die Entfernung der Härte bildenden Calcium- und Magnesiumsalze aus Wasser durch die Zugabe von Soda oder Natriumphosphat oder durch Ionenaustauscher.

Entkeimung ist das Abtöten der Mikroorganismen durch physikalische oder chemische Mittel.

Entsalzung die weitgehende Entfernung aller gelösten Stoffe aus dem Wasser durch Ionenaustausch Umkehrosmose oder Wasserverdampfung.

Entspannungsflotation ist das flotieren von Flocken durch die Erzeugung von Luftblasen mittels Druckentspannungsverfahren.

F

Fachbetrieb nach § 19 l WHG ist wer über die Geräte und Ausrüstungsteile sowie über das sachkundige Personal verfügt, durch die die Einhaltung der Anforderungen nach § 19 g Abs. 3 WHG gewährleistet wird und berechtigt ist.

Gütezeichen einer baurechtlich anerkannten Überwachungs- und Gütegemeinschaft zu führen, oder einen (Überwachungsvertrag mit einer Technischen Überwachungsorganisation abgeschlossen hat, der eine mindestens zweijährige Überprüfung einschließt. Ein Fachbetrieb darf seine Tätigkeit auf bestimmte Fachbereiche beschränken.

Fällungsverfahren werden gelöste Schadstoffe zu unlöslichen Verbindungen nach chemischer Reaktion und durch die Zugabe Flockungs und Flockungshilfsmittel überführt.

Festbettreaktor ist ein geschlossener Reaktionsbehälter mit den Füllkörpern.

Feststoffgehalt TS ist die Trockensubstanz die In einem definierten
Flüssigkeits- Volumen enthalten ist.

Fettabscheider sind Behälter in denen durch statischen Druck in einem Mehrkammersystem durch aufschwimmende Fett-oder Ölanteile aus dem Abwasser abgeschieden werden.

Filteranlagen sind Einrichtungen zur Abtrennung von Feststoffen aus dem Abwasser z.B. Aktivkohlefilter, Sandfilter Kiesfilter, Tiefenbettfilter, Kammerfilterpressen und Bandfilter.

Filterkuchen ist das Abfallprodukt aus einer Kammerfilterpresse mit Feststoffanteilen aus dem Abwasser.
Der Filterkuchen sollte aus mindestens 25% Feststoffanteile bestehen damit der Schlamm auf der Deponie gelagert werden kann.

Filterpresse ist zur Abscheidung von Feststoffen aus Abwasser und bildet einen Filterkuchen.

Flockungsmittel und Flockungshilfsmittel sind Chemikalien zur Bildung von Flocken im Abwasser.

Flotat ist der feste Schaum aus einer Flotationsanlage, siehe auch AtM-Flotation, AtM-Batchflotation.

Flotation ist die Entfernung von festen Schmutzstoffen aus Abwasser
durch flotieren. Hierzu ist der Eintrag von feinsten Gas-Luftbläschen
nötig. Die Gasbläschen lagern sich an der Oberfläche der Feststoffpartikel
an und lassen sie aufschwimmen. Das entstandene Flotat wird abgeräumt und
in einem Schlammbehälter gesammelt.

G

Galvanisieren ist die Oberflächenbehandlung mittels metallischer Überzüge aus Kupfer, Nickel, Messing, Chrom, Zink, Blei, Zinn, Cadmium und Edelmetallen in einer Elektrolyse.

Gleitschleiftechnik ist die Oberflächenbehandlung und Entgratung unterschiedlicher Materialien mittels Schleifkörper, Schleifzusatz und Wasser in Vibratoren, Trommeln oder Vibrationsrinnen. Das anfallende, teils durch Abrieb der Materialien und Schleifkörper belastete Wasser kann z.B. durch den Einsatz von Separatoren Zentrifugen im Recyclingverfahren verwendet werden.

Grenzwert ist der zulässige Konzentrationswert von Schadstoffen im Abwasser. Festgelegt sind die einzelnen Grenzwerte in den Satzungen der Kommunen bzw. der Abwasserverbände. Überschreitung der Grenzwerte stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit Bußgeldbescheiden geahndet werden. Schwellenwerte für die Einleitung in Gewässer regelt die Anlage zu §
3 AbwAG.

H

Halogene, Salzbildner, unterschiedlich stark giftig und ätzend. Gruppe der
chemischen Elemente Fluor, Chlor, Brom und lod. Mit Metallen bilden sie
Salze; Kochsalz ist eine Verbindung von Natrium und Chlor.

Hydrozyklon, Vorrichtung zur Abscheidung von Feststoffanteilen aus dem Schmutzwasser. Die Abscheidung wird bei hoher Strömungs- und Fließgeschwindigkeit durchgeführt. Hydrozyklone sind konische Behälter mit oberem Einlauf und Ablauf aus dem unteren Bodenteil, sowie Schlammabsaugung.

I

Imhoff-Trichter ist eintrichterförmiges Absetzglas, das eine Messskala besitzt. Er dient zur Ermittlung der absetzbaren Stoffe. Die Messgröße ist ml Schlamm pro l Abwasser nach 0,5-2 Stunden Absetzzeit.

Indikatoren, allgemeiner Begriff für zahlreiche chemische Substanzen die
Farbreaktionen ergeben und so zur Bestimmung des pH-Wertes oder zum Nachweis vieler schädlicher Substanzen wie Chromat, Nitrit, Cyanid etc. geeignet sind. Am bekanntesten sind die Säure-/ Base-Indikatoren Lackmuspapier.

Indirekteinleiter sind Betreiber von Abwasserbehandlungsanlagen, die ihr gereinigtes Abwasser in die kommunale Kläranlage und nicht direkt in Gewässer (Vorfluter) einleiten.

Indirekteinleiterverordnung sind die einzuhaltenden Grenzwerte zur Einleitung in die kommunale Kanalisation.

Industrie-Abwasser ist das anfallende Abwasser aus der Produktion der Industrie-Gewerbebetrieben.

Ionentauscher ist ein Behälter mit Kunstharzen gefüllt

J

Kalkmilchfällung - Kalkmilchanalgen ist eine 5-10%ige Kalk-Wasserlösung und wird zum neutralisieren oder zur Fällung vom u.a. lipophile Stoffe eingesetzt.

Kammerfilterpressen werden eingesetzt zur Trennung von Feststoffen aus dem Abwasser. Hierbei bildet sich ein Filterkuchen in den einzelnen Kammern.

Kiesfilter sind Behälter mit einer Kies-Sandfüllung in den verschiedensten Körnungen und Schichten.

Koagulation ist das ausfällen von Kolloiden durch vergrößern der Partikel durch die Zugabe von Flockungs- und Flockungshilfsmittel.

Koaleszenzabscheider dienen zur Ölabscheidung durch den Zusammenschluss von Kohlenwasserstoffen. Kohlenwasserstoffe sind organischen Verbindungen aus Wasser und Kohlenstoffen.

Kolloide, sind kleinste Partikel, feinste Trübstoffe von die sich durch Schwerkraft nicht absetzen und nur durch die Zugabe von Flockungsmittel gebunden werden.

Koloniezahl ist die Zahl der nachweisbaren Kolonien, die sich aus Bakterien entwickeln.

Komplexbildner, siehe Komplexe.

Komplexe sind Wasserinhaltsstoffe, die häufig eine vollständige Ausfällung von Schwermetallionen unmöglich machen, da sie mit diesen sehr stabile Verbindungen eingehen. Zu den Komplexbildnern gehören Ammoniak, Wein Säure, Zitronensäure, NTA, EDTA, Gluconate.

Krählwerk ist ein langsam laufendes Rührwerk zur Schlammeindickung.

Kunststoffe, PE, PP, PVC, GFK, PVDF sind Kunststoffe, die in der Abwassertechnik zum Rohrleitungsbau und Behälterbau sowie Anlagenbau verwendet werden.

L

Lackmus-Papier, ist zur pH-Wert Bestimmung mit dem organischen Farbstoff Lackmus getränktes Papier, das sich in sauren Flüssigkeiten rot und in alkalischen blau färbt.

Lamellenabscheider, ist ein Abscheidesystem durch lamellenartige Ruhezonen siehe auch Schrägklärer.

Lauge ist allgemein eine Flüssigkeit mit einem pH-Wert > 8; Natronlauge, Kalkmilch, u.s.w.
.
Leichtstoff - Abscheider, Vorrichtung zur mechanischen Abscheidung wasserunlöslicher Flüssigkeiten, die leichter sind als Wasser wie z.B.
Fett, Benzin - Koaleszenz - Ölabscheider u.s.w.

Leitfähigkeit, kommt durch in Wasser gelöste Säuren, Laugen und Salze zustande und wird in Siemens/cm gemessen. Über die Leitfähigkeit einer Flüssigkeit kann auch die Qualität Reinwasser überwacht werden.

Lipophile Stoffe sind die Stoffe, die sich in Fetten, Ölen, Kohlenwasserstoffen oder anderen fettähnlichen Substanzen leicht lösen.

Lösemittel sind Flüssigkeiten die andere Stoffe lösen können, ohne sich chemisch in ihrem Aufbau zu verändern. Lösemittel sind unterschiedliche organische Verbindungen.

Löslichkeit, eine Konzentrationsangabe in g/l; kg/m(; sie gibt die Substanzmenge an, die sich bei bestimmter Temperatur in einer Flüssigkeit meist Wasser auflöst.

M

MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration sind die Richtlinien zum Schutz am Arbeitsplatz durch Vorgabe bestimmter Grenzwerte, damit im allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt wird.

Mechanische Abwasserklärung, mechanische Beseitigung ungelöster Stoffe aus Wasser durch Absetz- und Flotationsanlagen.

Membrananlagen hierbei der wesentliche Anlagenbestandteil die Membranen mit geeigneter Porengröße die bei hohem Wasserdruck nur gereinigtes Wasser in eine Richtung durchlassen und die Belastungsstoffe zurückhalten. Die Belastungsstoffe werden rückgespült oder in den Schmutzwasserstrom Konzentrat abgeleitet. Membranverfahren sind: Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose.

Messelektroden, werden in der Abwassertechnik u.a. zur pH-Wert, Redox und Leitfähigkeitsmessung eingesetzt.

Messkette, bei elektrochemischen Potentialmessungen wird immer eine Bezugs- und eine Messelektrode benötigt. Die Kombination wird als Messkette bezeichnet. Bei den heutigen Messelektroden sind beide Systeme zusammengefasst, so dass man die getrennten Messkreise kaum erkennen kann.

Mikroben sind Bakterien und Algen siehe auch Mikroorganismen.

Mikrofiltration ist eine Feinstfiltrationeinheit mit Filtermodulen; siehe auch Membran-Technologie.

Mikroorganismen sind einzellige kleinste Lebewesen, die in der biologischen Abwasserreinigung beim Abbau organischer Schmutzstoffe eine wesentliche Rolle spielen.

Mindestanforderung, für das Einleiten in öffentliche Gewässer regelt das AbwAG mit der Anlage zu § 3. Diese Anforderungen richten sich nach den "Allgemein anerkannten Regeln der Technik". Zur Beseitigung Verminderung gefährlicher Stoffe sind gem. WHG Verfahren nach dem "Stand der Technik"
einzusetzen.

Mischproben enthalten eine Zusammensetzung aus mehreren Stichproben, die aus unterschiedlichen Behältern und/oder Bereichen zu gleicher Zeit, oder in
bestimmten Zeitabständen entnommen wurden. MSR, Verfahren Abk. für
Mess-,Steuer- und Regeltechnik.

N

Nachklärbecken, zur Schlammsedimentation dem Belebungsbecken in Kläranlagen nachgeschaltet.

Nanofiltration, siehe Membran-Technologie.

Naß-Oxidation ist die oxidative Zerstörung organischer Substanzen in wässrigen Lösungen durch Luftsauerstoff oder durch Sauerstoffabspaltung.

Nenndruck, PN ist der zulässige Betriebsdruck für Rohrleitungen, Rohranschlüsse und Armaturen bei 20°C. PN 6 bedeutet, dass der maximale Überdruck nur 6 bar betragen darf.

Nennweite, DN ist die Kennzeichnung und Zahlenangabe für Rohre, Verbindungen, Geräteanschlüsse etc. die sich auf die lichte Weite in mm 0 beziehen.

Neutralisation durch die Zugabe von Säure werden alkalische Wässer und durch
die Zugabe von Lauge werden saure Wässer neutralisiert. Nur ein Wasser mit
dem pH-Wert 7 sollte als neutral bezeichnet werden. Darüber ist das Wasser alkalisch, darunter sauer. Bei der Neutralisation fallen gleichzeitig unlösliche Schwermetallhydroxide aus, wenn Schwermetallionen im Abwasser enthalten sind.

Neutralisationsmittel, sind Säuren und Laugen; vgl. Neutralisation; Schwefelsäure, Salzsäure, CO( Rauchgas, Natronlauge, Kalkmilch, Soda

O

Oberflächenbelüfter, dienen zum Sauerstoffeintrag im Belebungsverfahren.
Durch die hohe Turbulenz der Belüfter an der Wasseroberfläche wird Luft eingetragen.

Öko-Bilanz, Erfassung der Stoffe und Energien die in den Produktionsprozess eingehen. Prüfung und Analyse auf die Umweltverträglichkeit und der Herstellungsverfahren bestimmter Erzeugnisse.

Ökologie, Teilwissenschaft aus der Biologie, die sich zum Schutz der Umwelt mit den Beziehungen der Organismen untereinander und zu ihrer Umwelt befasst.

Ökotoxikologie, Wissenschaft, die sich mit der Schadwirkung von Stoffen auf die Umwelt befasst.

Ölabscheider, Einrichtung zur Abscheidung von nicht wasserlöslichen Ölen durch Schwerkraft.
Die abgeschiedenen Öle können von der Oberfläche abgezogen oder abgelassen werden.

Ölskimmer durch rotierende Scheiben umlaufende Schläuche oder Bänder wird aufschwimmendes Öl von der Wasser-, bzw. Flüssigkeitsoberfläche separiert.

Organisch gebundener Kohlenstoff, siehe TOC.

Oxidation, ist die Aufnahme von Sauerstoff. Oxidationsmittel sind solche Stoffe, die Sauerstoff abgeben wie z.B. Hypochlorit, Kaliumdichromat und Wasserstoffperoxid.

Oxidierbare Stoffe sind Sauerstoffverbrauchende Stoffe organischer Art oder organische Verbindungen.

Ozon, O3 ist ein Sauerstoffmolekül, das aus drei einzelnen Sauerstoffatomen aufgebaut ist. Es ist etwa 1,5 mal so schwer wie Luft und sehr giftig. Ozon ist nur sehr gering beständig und stellt ein besonderes Oxidationsmittel dar. Ozon kann durch stille elektrische Entladung aus Luftsauerstoff erzeugt werden. Ozon ist das stärkste Oxidationsmittel. Es ist ein stark riechendes, farbloses Gas, das heftige Reizungen der Atmungsorgane hervorruft.

P

Permeat, ist das Filtrat aus Membranprozessen.

Pestizide sind Pflanzenschutzmittel. Man unterscheidet die Pestizide in Insektizide, Acarzide, Fungizide, Rodentizide, Nematizide, Molluskizide und Herbizide. Sie dienen zum vielseitigen Schutz verschiedener Stoffe. Der Abbau von Pestiziden im Abwasser verläuft sehr langsam.

Pflichten des Betreibers vgl. u.a. § 19 i WHG.

PH-Wert, dient als Kennzeichnung für die Stärke einer sauren oder einer basischen Lösung. Der Zahlenwert bezieht sich auf die Konzentration der in der Lösung vorhandenen Wasserstoffionen (H(). Der pH-Wert wird kleiner,
wenn die Anzahl der Wasserstoffionen steigt, und größer, wenn die Anzahl
der Wasserstoffionen pro Liter sinkt.

Phosphate sind Salze aus der Phosphorsäure (H PO). Sie sind in vielen Wasch- und Reinigungsmitteln vorhanden. Sie dienen auch in der Oberflächenbehandlung als Korrosionsschutz. Durch Fällung mit Eisenchlorid, Aluminiumchlorid oder Kalkmilch können übermäßige Phosphatgehalte beseitigt werden. Phosphatfällung, siehe Phosphate.

Phosphor, chem. P; p = 1,82 g/cm, ist für alle Lebewesen ein wichtiges Element als Baustein der Zellen und für den Stoffwechsel.

Physikalisch-Chemische Verfahren, verschiedenene Methoden der Schadstoffbeseitigung aus Abwässern. Zu diesen Verfahren zählen
beispielsweise: Die AtM-Sedimentation, Flotation, Membranverfahren, Aktivkohlebehandlung.

Polymere, chemische Makromoleküle; siehe Polyelektrolyte.

Polymerisation ist die Bildung großer Moleküle durch die Verkettung kleinerer Moleküle.

Probenentnahme ist die Entnahme von Abwasser oder Schlammproben für die analytische Untersuchung. Die richtige Probenentnahme ist von großer Bedeutung. Abwasserdurchschnittswerte lassen sich nur bei richtiger Sammelprobenentnahme ermitteln.

Pufferbecken ist ein Sammelbehälter der zur Abwasservermischung und kurzzeitiger Aufnahme größerer Stoßwassermengen dient.

Pufferlösungen - Eichflüssigkeiten haben einen bestimmten pH-Wert, der sich auch bei geringen Verdünnungen und Temperaturschwankungen kaum ändert.
Pufferlösungen werden zur Eichung Abgleichung von pH-Messelektroden verwendet.

Q

Quantitative Analyse, die genaue mengenmäßige Bestimmung einzelner Stoffe.

R

Räumer ist die maschinelle Einrichtung zur Schlamm bzw. Feststoffentfernung aus Absetzbecken oder Flotationsanlagen. Räumer werden motorisch angetrieben.

Reaktionsbecken werden Entgiftungen, Neutralisationen, Flockungen u.s.w.
durchgeführt.

Recycling ist der Wiederverwendungskreislauf verschiedener Stoffe.
Wasserrecycling gewinnt u.a. einen hohen Stellenwert.

Redoxpotential messbare Spannung einer Meßkette aus Gold- oder Platinelektrode und einer Bezugselektrode. Das Redoxpotential dient zur Steuerung von Dosiervorgängen bei Entgiftungsprozessen.

Reduktion ist der Vorgang bei dem chemischen Verbindungen der Sauerstoff entzogen wird.

Rein-, Reinstwasser, ein völlig salzfreies Wasser, das keinerlei gelöste Produkte enthält. Es kann durch Ionenaustausch oder Destillation hergestellt werden. Reinstwasser von höchster Qualität hat eine Leitfähigkeit von 0,01 p.S/cm.

Ressourcen, Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe; Hilfsmittel, Reserven.

Retentat, Konzentrat aus der Abströmung bei Membranverfahren.

Reverse Osmose, andere Bezeichnung für Umkehrosmose; siehe Umkehrosmose.

Rückspülung erfolgt bei Kies-, Sand-, Anthrazitkohlefilter, Ultrafiltration, Umkehrosmose, Mikrofiltration etc..

S

Säuren sind chemische Verbindungen, die in Wasser gelöst Wasserstoffionen abgeben Säure = Verbindung, die ein Proton an eine Base abgeben kann. Starke Säuren sind z.B. Schwefelsäure, Salpetersäure, Salzsäure. Essigsäure oder Zitronensäure zählen zu den schwachen Säuren.

Salzfracht, die gesamte Salzmenge, die in einem bestimmten Abwasser-Volumen enthalten ist. Bei Fließgewässern wird auch die Salzmenge pro Zeiteinheit angegeben.

Salzsäure, Chlorwasserstoffsäure, HCI ist ein Neutralisationsmittel für alkalische Flüssigkeiten. Löst als starke Säure die meisten Metalle und Metalloxide auf.

Sandfänge, dienen zur Trennung der im Abwasser mit gespülten mineralischen Stoffe und Sande, von den faulfähigen, organischen Schlammstoffen.

Sandfilter, siehe Kiesfilter.

Sauerstoff ist das häufigste Element in unserem Lebensraum. Es reagiert mit vielen Stoffen unter Oxidation. In der biologischen Abwasserbehandlung ist der Sauerstoff besonders wichtig. Abwassertechnisch wird Sauerstoff auch zur Beseitigung anorganischer Substanzen Eisenfällung durch Oxidation zu Fe(*) verwendet.

Schadstoffe, sind alle gelösten und ungelösten Abwassersubstanzen, die sich in irgendeiner Weise nachteilig oder schädigend auf die Aufbereitbarkeit oder Umwelt auswirken können.

Schrägklärer sind Absetzeinrichtungen mit konischem Behälterboden und Beruhigungszonen durch Lamelleneinbauten. Das geklärte Wasser wird im oberen Bereich abgeführt und der Dünnschlamm aus den Konusböden abgesaugt, Schweb-stoffe, feine Partikel auch Kolloide genannt, die sich weder absetzen noch aufschwimmen siehe auch Kolloide.

Schwermetalle, Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte über 4,5 g/cm Hierzu zählen die Metalle Eisen, Nickel, Chrom, Kupfer, Blei, Cadmium etc.
Zahlreiche Schwermetallverbindungen sind giftig und entsprechend aus dem Abwasser zu entfernen.

Schwimmschlamm sammelt sich an der Wasseroberfläche von Absetzeinrichtungen und ist eine Folge aus der Gasblasenbildung.

Sedimentation ist die schwerkraftabhängige Ablagerung von Feststoffanteilen im Bodenbereich von Behälter.

Siebbandpresse, Anlage zur kontinuierlichen Schlammentwässerung. Wird bei größerem Schlammanfall eingesetzt und ist eine Alternative zur Kammerfilterpresse.

Sollwert ist der Wert den eine Größe im betrachteten Zeitpunkt unter festgelegten Bedingungen haben soll.

Stand der Technik ist der juristischer Begriff im Umweltrecht. Anlagen, Verfahren, Herstellungs- und Behandlungstechnologien müssen auf dem neusten Entwicklungsstand basieren.

Sterilisation ist Abtöten oder Abscheiden aller Mikroorganismen-Bakterein.

Stichprobe ist eine einmalig willkürlich durchgeführte Probenahme; siehe auch Mischproben.

Suspension ist die Aufschwemmung kleiner Feststoffpartikel in einer Flüssigkeit.
.

T

Tenside sind Grenzflächenaktive organische Substanzen, die emulgierend und reinigend wirken. Tenside kommen in Waschmitteln vor. Sie sind zum größten Teil biologisch abbaubar und neigen zur Schaumbildung.

TOX, siehe AOX.

Toxizität ist die Giftigkeit eines Stoffes oder einer Substanz.

Transmission ist die Quotient aus durchgelassener und einfallender Strahlung

Trockenlaufschutz ist eine Sicherung von Pumpen, bei der durch Wassermangel der Antrieb abgeschaltet und somit ein Pumpenschaden durch Wassermangel verhindert wird.

Trockensubstanz ist eine erhaltene Masse die bei einem festgelegten Trocknungsverfahren in mg, g, kg ermittelt wird.

Tropfkörper sind die unterschiedliche Elemente die in biologischen Abwasseranlagen zur Oberflächenvergrößerung dienen. Auf den Tropfkörpern entsteht ein biologisch aktiver Belag aus Mikroorganismen, der einen raschen Abbau organischer Belastungsstoffe bewirkt.

Trübstoffe, siehe Schwebstoffe.

Trübung, eines Wassers wird als optische Eigenschaft bezeichnet, eingestrahltes Licht zu streuen; Verursachung durch kleinste Schwebstoffe.

U

Ultrafiltration ist ein Membran-Verfahren zur Abtrennung von Kolloiden oder hochmolekularen Stoffen aus Wasser.

Umkehrosmose ist ein Membran-Verfahren zur Entfernung von gelösten Stoffen aus Wasser.

Reinwasser in ein Wasser ist für Produktionszwecke und Rückgewinnung

V

Verfahrenstechnik, ist der Zweig des Ingenieurwesens, der sich mit der wissenschaftlichen Erforschung der Verfahren für stoffliche Änderungen sowie der dazu notwendigen Geräte beschäftigt.

Verweilzeit ist die theoretische mittlere Aufenthaltsdauer von Abwasser in einem Behälter.

VOB ist die Verdingungsverordnung für Bauleistungen.

Vollentsalzung ist die vollständige Entfernung aller gelösten Salze aus Wasser durch Ionenaustausch.

Vorfluter ist jedes Gewässer, das abzuleitende Abwässer aufnimmt und im weiteren Verlauf in die Weltmeere abführt.

W

Wartung, eine vorbeugende Maßnahme gegen mögliche Störfälle durch mangelnde Betreuung.

Wassergefährdende Stoffe sind alle festen flüssigen und gasförmigen Substanzen die eine Schädigung von Wasser bewirken.

Wasserwirtschaftsamt WWA Fachbehörde ist die für die Einhaltung wasserrechtlicher Gesetze und Bestimmungen zuständig ist. Das WWA ist mit der Planungs- und Ausführungsüberwachung betraut.

WHG Wasserhaushaltsgesetz ist das Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts.




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